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Wassersuchen auf Zypern:Dazu benutze ich die folgenden beiden Eisenstangen:
Da ich oft nach Zypern reise, ergab es sich , dass ich mit meinem Freund Hasan auf Wassersuche ging. Für ihn war es reine Routine, für Freunde und Bekannte Wasser aufzuspüren. Dafür nutzt er die beiden im Bild beschriebenen Eisenstangen. Ich wollte es natürlich auch einmal ausprobieren, da nach physikalischem Wissensstand eine Kraftwirkung des Wassers so minimal ausfällt, das wir dies sicherlich nicht bemerken würden, noch weniger, dass zwei Eisenstangen sich voneinander wegbewegen würden. Nachdem die beiden Stangen mehrfach in einer Kreisbewegung in der Hand herumgeschleudert und anschließend aneinander gerieben wurden, ging es auf einem freien Feld los. Ich lief ruhig mit den beiden Stangen in der Hand los und nach kurzer Zeit bewegten sich die beiden erst parallel zueinander liegenden Stangen voneinander weg. Diesen Ortspunkt bin ich dann von verschiedenen Richtungen noch einmal angegangen und jedesmal drehten sich die beiden Stangen voneinander weg. Eine in der Nähe mit Wasser gefüllte Zisterne hatte keinen Einfluss auf die Metallstangen. Die Wassersucher behaupten, dass nur bewegtes Wasser einen Ausschlag bewirken würde. Hasan meinte, dass in ca. 20 m Tiefe Wasser vorhanden wäre. Er hat schon öfter Wasser gesucht und gefunden, dann wird mit einem speziellen Bohrgerät ein Loch gebohrt und mit fertigen Rohrwandungen ausgefüllt, in dem Brunnen fließt kein Wasser, sondern es sickert durch die Seitenwände in den Brunnen und wird dann mittels einer elektrischen Pumpe herauf gepumpt. Da ich sicherlich kein Medium bin, muss entweder eine psychische Beeinflussung stattfinden oder eine physikalische Größe wirken. Möglicherweise sind Erdmagnetfeldverstärkungen entlang wasserführender Schichten für die Abstoßungsbewegung der beiden Metallstangen verantwortlich, denn nur mit einer Stange gab es keine Bewegung dieser einzelnen Stange. Zusätzlich bin ich einige Wege mit geschlossenen Augen abgegangen, um nicht durch äußere Einflüsse beeinflusst zu werden, der Bewegungseffekt der Stangen trat trotzdem an den vorher schon gefundenen Stellen ein. Beim nächsten Besuch werde ich einen Inklinationsmesser mitnehmen, um an den verschiedenen Fundstellen, das Erdmagnetfeld auszumessen, das Wasser selbst hat sicherlich keine verwertbaren physikalischen Einfluss auf die Bewegung der beiden Stangen. Für mich bleibt es ein interessanter Urlaubszeitvertreib, da ich mittlerweile bei jedem Zypernurlaub mit den Stangen in der Hand durch die Landschaft gehe und immer wieder das Auseinanderbewegen der Stangen erlebe. Zweifler sollten einfach mal nach Zypern fliegen und es dort ausprobieren. Möglicherweise basiert dieser Effekt auch auf einen quantenphysikalischen Effekt ähnlich dem des Orientierungssinns der Zugvögel, dem nach neuen Erkenntnissen ein quantenmechanischer Effekt zugrunde liegt. Das Vogelauge enthält einen Molekültyp, in dem zwei Elektronen ein verschränktes Paar mit einem Gesamtspin Null bilden. Bei Absorption von Licht erhalten die Elektronen so viel Energie, dass sie sich trennen und damit auf das Magnetfeld der Erde reagieren. Der Winkel der Feldlinien zur Erdoberfläche (Inklinationswinkel) führt dann zu einer unterschiedlichen Beeinflussung dieser beiden Elektronen, durch das die chemische Reaktion des Moleküls verändert wird, dies wird im Vogelhirn in neuronale Impulse umgesetzt, so dass der Vogel quasi das Magnetfeld der Erde "sieht". Weitere typische Quantenphänomene sind mittlerweile nicht nur auf der Ebene einzelner Teilchen wirksam, sondern spielen sich auch in größeren Teilchenmenge ab, die früher zur klassischen Physik gezählt wurden. So wurden mittlerweile Experimente zur Ausrichtung von magnetischen Momenten eines Atoms in einem äußeren Magnetfeld durchgeführt. Die zu erwartende, zum äußeren Magnetfeld, parallele Ausrichtung wurde viel schneller ausgeführt , als die klassische Physik dies erwartet. Das legt die Vermutung nahe, dass die Spins durch die quantenmechanische Verschränkung der Quantenteile eine schnellere Ordnung der Teilchen ermöglicht. Nach heutiger Ansicht werden durch die komplexen Wechselwirkungen zwischen den physikalischen Größen und ihrer Umgebung die Quanteneffekte verborgen. Doch gibt es eben Denkansätze, dass auch im makroskopischen Bereich quantenmechanische Effekte wie die Verschränkung vorkommen können. Vielleicht bilden die rund 10 hoch 25 Atome der Eisenstange einen sehr großen verschränkten Zustand und reagieren viel schneller und stärker bei ihrer Ausrichtung durch das äußere Erdmagnetfeld. Auf Youtube gibt es einen kurzen Film über die letzte Wassersuche auf Zypern. |



