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Religionslehre ist ein normales wissenschaftliches Fach. Der Unterricht ist keine "besinnliche Stunde", in der gute Noten für "Frommsein" verteilt würden. Im Abitur kann Religionslehre als (schriftliches oder mündliches) Abiturfach gewählt werden. Es kann in der Abiturprüfung das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld vertreten. In den ersten beiden Semestern soll der Unterricht im Wesentlichen an grundlegende Fragestellungen und Methoden des Faches heranführen, zum Beispiel durch Behandlung folgender Themen:
Welche verschiedenen Erfahrungen haben die Studierenden mit Religion und Kirche bislang
Was sind überhaupt religiöse Fragen? Was ist "Religion"? In welchem Verhältnis stehen "Glauben" und "Wissen" zueinander?
Welche verschiedenen Formen von Religiosität gibt es auf der Welt?
Welche Fragen des alltäglichen und des gesellschaftlichen Lebens enthalten religiöse Dimensionen? (mögliche Stichworte: Tod, soziale Gerechtigkeit, Krieg und Frieden Welche Themen in diesem Rahmen im Einzelnen behandelt werden, bleibt in den ersten beiden Semestern dem Kurs (Studierende und Lehrender) überlassen. Fragen und Interessen der Studierenden sollen im Mittelpunkt stehen.
Die Themen werden im Unterricht im Wesentlichen in Textarbeit und in freiem Gespräch bearbeitet. Leistungsnachweise werden im Allgemeinen durch Mitarbeit im Unterricht, im Im Unterschied zu den anderen Fächern kann man das Fach Religion in der Hauptphase (3.-6.Sem.) auch dann wählen, wenn man es in den ersten beiden Semestern nicht belegt hat.
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gemacht?
, Überleben der Zivilisation)
Einzelfall auch durch Referate erbracht. Später, ab dem dritten Semester, kann Religionslehre auch als schriftliches Fach (mit Klausuren) angewählt werden.