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Das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) wird während der Einführungsphase als Wahlpflichtfach mit zwei Semesterwochenstunden im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenbereich angeboten.
In der Hauptphase (Kursphase) kann Volkswirtschaftslehre als Grund- oder Leistungskursfach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenbereich gewählt werden. Es wird in drei bzw. fünf Wochenstunden unterrichtet.
Ziel des Unterrichts
Das Ziel des Unterrichts besteht darin, den Studierenden zu volkswirtschaftlichen Zusammenhängen eine Sach-, Urteils- und Handlungskompetenz zu vermitteln. d.h. die Befähigung, sich substantiell analytisch, aber auch wertend mit relevanten aktuellen volkswirtschaftlichen Problemstelllungen zu befassen. Hierbei geht es auch um die Betrachtung aus unterschiedlicher Perspektive (z.B.: Unternehmer - Arbeitnehmer): In problemorientierter Darstellung sollen mit Hilfe eines gut strukturierten Begriffsgefüges größere Zusammenhänge dargestellt und kontroverse Fragen aufgeworfen werden. In kritischer Reflexion soll letztlich die Meinungsbildung erfolgen.
Themen des Faches
Grundsätzlich befasst sich der Volkwirtschaftslehre-Unterricht mit ökonomischen, politisch-ökonomischen, sozial-ökonomischen und historisch-ökonomischen Themen, die i.d.R. einen Bezug zu aktuellen ökonomischen Situationen haben.
Nachfolgend werden einige Themenbereiche des Unterrichts in der Hauptphase aufgeführt.
Die Abfolge und Schwerpunktsetzung variiert in den einzelnen Kursen und Kursarten.
* Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union
* Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik
* Internationale Organisationen:
* Geldpolitik der Europäischen Zentralbank in der
Wirtschafts- und Währungsunion
* Der Internationale Währungsfonds
* Die Weltbankorganisationen
* Die Entwicklung des Preisniveaus in Deutschland bzw. der Europäischen Union
* Struktur, Bedeutung und Entwicklung des Außenhandels
* Globalisierung und ihre Auswirkungen z.B. auf die Kapitalmärkte und
Unternehmensstrukturen
* Wirtschaftstheoretische Konzeptionen
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